Bewaldete Bergrücken und Täler im Black-River-Gorges-Nationalpark

Black-River-Gorges-Nationalpark

Der größte Nationalpark der Insel, eine Landschaft aus bewaldeten Schluchten und Hochland.

Titelbild: CEphoto, Uwe Aranas, CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons.

Der Black-River-Gorges-Nationalpark umfasst ein großes Gebiet aus bewaldetem Hochland und Schluchten im Südwesten von Mauritius. Als erster Landnationalpark der Insel gegründet, schützt er einige der letzten Reste heimischen Waldes sowie endemische Vögel und Pflanzen.

Verwaltet wird er vom National Parks and Conservation Service. Besucher kommen wegen der Aussichtspunkte an den Plateaustraßen, der unterschiedlich anspruchsvollen Wanderwege und der Chance, heimische Tiere in ihrem verbliebenen Lebensraum zu sehen.

Auf einen Blick

Region
Westen & Südwesten
Verwaltung
National Parks and Conservation Service
Empfohlene Besuchsdauer
Ein halber Tag für die Aussichtspunkte, ein ganzer zum Wandern
Beste Reisezeit
Trockene, klare Tage; nach Regen sind die Wege schlammig
Bekannt für
Heimischer Wald, Schluchten, Aussichtspunkte, endemische Vögel
In der Nähe wohnen
Chamarel, Tamarin & Black River

Warum in den Black-River-Gorges-Nationalpark?

Der Nationalpark zeigt eine Seite von Mauritius, die Strandurlauber oft verpassen: steile, grüne Schluchten, kühle Höhenluft und heimischen Wald. Schon ein kurzer Halt an einem Aussichtspunkt an der Straße vermittelt einen Eindruck von der vulkanischen Landschaft der Insel.

Für Wanderer bietet er die umfangreichsten Touren der Insel. Die Wege reichen von kurzen Spaziergängen bis zu langen Abstiegen in die Schluchten; gute Vorbereitung ist wichtig.

Aussichtspunkte

Die Straßen über das Plateau, darunter die Strecke zwischen Chamarel und dem zentralen Hochland, führen an Aussichtspunkten über die Schluchten und Richtung Westküste vorbei. Am bekanntesten sind der Aussichtspunkt über die Schluchten und die Gegend um Plaine Champagne. Die Sicht hängt von den Wolken ab, die auf dem Plateau häufig sind.

Wandern im Park

Ausgangspunkte sind unter anderem das Besucherzentrum am unteren Rand des Parks bei Black River und Stellen entlang der Plateaustraße. Einige Wege führen steil in die Schluchten hinab und verlangen einen langen Wiederaufstieg. Fragen Sie im Besucherzentrum nach oder prüfen Sie die offiziellen Informationen zu aktuellen Wegezuständen und Sperrungen.

Sicher wandern: Die Wege können steil, rutschig und abgelegen sein. Sagen Sie jemandem Bescheid, wohin Sie gehen, nehmen Sie Wasser mit, starten Sie früh, bleiben Sie auf markierten Wegen und gehen Sie nicht bei starkem Regen. Für längere Touren empfiehlt sich ein Führer.

Tierwelt

Im Park leben endemische Vögel wie der Mauritiusfalke, die Rosentaube und der Mauritiussittich – Arten, die beinahe ausgestorben wären und seit Langem im Mittelpunkt von Schutzprogrammen stehen. Sichtungen sind nie garantiert; Geduld und Ruhe helfen.

Den Wald schützen: Auf den Wegen bleiben, Abfall wieder mitnehmen, keine Pflanzen entfernen und die Tiere nicht stören.

Anreise und Fortbewegung

Man erreicht den Park von der Westküste bei Black River, wo das untere Besucherzentrum liegt, oder über das Plateau via Chamarel oder die Städte im Zentrum. Praktisch sind Mietwagen oder organisierte Touren; die meisten Ausgangspunkte werden nicht von öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren.

Die Straßen im Hochland sind kurvig und oft neblig. Planen Sie viel Zeit ein und fahren Sie sie nicht nach Einbruch der Dunkelheit.

Beste Reisezeit

Trockene, klare Tage sind am besten für Aussicht und Wanderungen. Im Hochland regnet es mehr als an der Küste, besonders in den Sommermonaten, und nach Regen werden die Wege schlammig und rutschig.

Wie lange bleiben?

Für die wichtigsten Aussichtspunkte reicht ein halber Tag, oft kombiniert mit Chamarel. Für eine längere Wanderung in die Schluchten planen Sie einen ganzen Tag ein.

Orte in der Nähe

Häufige Fragen

Kostet der Besuch des Black-River-Gorges-Nationalparks Eintritt?

Prüfen Sie die aktuellen Regelungen vor dem Besuch beim National Parks and Conservation Service.

Kann man in den Black River Gorges ohne Führer wandern?

Viele Wege sind markiert, manche Routen aber lang, steil und abgelegen. Prüfen Sie die Bedingungen und erwägen Sie für längere Touren einen Führer.

Welche Vögel kann man im Park sehen?

Zu den endemischen Arten gehören Mauritiusfalke, Rosentaube und Mauritiussittich; Sichtungen sind allerdings nie garantiert.

Den Rest der Reise planen

Offizielle Quellen zum Black-River-Gorges-Nationalpark

Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Boots- und Verkehrsfahrpläne, Zugangsregeln und die Bedingungen in den Parks ändern sich; prüfen Sie vor der Reise die offizielle Quelle.

Eine Reise in den Westen und Südwesten planen

Vergleichen Sie die Orte dieser Region, bevor Sie sich für einen Standort entscheiden.

Übernachten und Buchen

Im Nationalpark selbst führt unser Katalog keine Unterkünfte. Wohnen Sie in der Nähe: Stöbern Sie in den Unterkünften in Chamarel, Unterkünften in Tamarin & Black River oder im größeren Verzeichnis der Unterkünfte im Westen & Südwesten und sehen Sie sich die Abenteueraktivitätenan. Siehe auch: Wo man im Westen & Südwesten übernachtet.

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